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19.01.1984 / Meldungs-Nr.: AHI0217 / Ressort: Innenpolitik (II) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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APA 176-ID/WI Arbeitnehmer und Arbeitgeber einig: Hainburg wird gebraucht 1 Utl.: Sozialpartner für rasche Entscheidung über Baubeginn = =

 
APA 176-ID/WI
Arbeitnehmer und Arbeitgeber einig: Hainburg wird gebraucht 1
Utl.: Sozialpartner für rasche Entscheidung über Baubeginn =
WIEN, 19.1. (apa) - "Die Kraftwerksinvestitionen an der Donau
sind, gemessen an ihrer Erzeugungskapazität, die günstigste Form der
Wasserkraftnutzung. Die heimische Wertschöpfung an diesem Bauvorhaben
beträgt mehr als 90 Prozent. Neben den wirtschaftlichen
Argumenten steht die Nutzung der Wasserkraft aber auch im Einklang
mit den Zielen des Umweltschutzes, weil sie die umweltfreundlichste
Form der Energiegewinnung ist. Die Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretungen
fordern deshalb die forcierte Nutzung der Wasserkraft.
Gerade am Beispiel Hainburg soll gezeigt werden, daß energiepolitische
Ziele mit Maßnahmen des Unweltschutzes sinnvoll und einvernehmlich
gelöst werden können. Mit den notwendigen Umweltschutzauflagen
soll die Entscheidung über das Kraftwerk Hainburg unverzüglich
getroffen werden, denn jede weitere Verzögerung des Baubeginns
hätte nachteilige Folgen für die Arbeitnehmer, die beteiligten
Unternehmen, aber auch die Konsumenten." Dies wurde heute, Donnerstag,
in einer Resolution zum Abschluß einer Konferenz erklärt, bei
der der österreichische Arbeiterkammertag, die Bundeswirtschaftskammer,
die Industriellenvereinigung, die Metallarbeitergewerkschaft,
die Privatangestelltengewerkschaft und die niederösterreichische
Arbeiterkammer vertreten waren.++++
Der Anteil der Wirtschaft am Stromverbrauch betrage rund 60
Prozent. Elektrische Energie sei somit ein wesentlicher Produktionsfaktor.
70 Prozent des gesamten Energiebedarfs müssen importiert
werden, davon mehr als 40 Prozent aus dem Ostblock. Aus
Gründen der Versorgungssicherheit und wegen der erwähnten Abhängigkeit
vom AAusland dürfe auf den Ausbau der Wasserkraft als
wichtigste heimische Energiequelle nicht verzichtet werden, stellen
die Konferenzteilnehmer in der Resolution fest. Die Elektrizitätswirtschaft
sei mit rund 20 Prozent relativ wenig vom Import abhängig
und dieser Anteil sollte auch in Zukunft nicht größer werden.
Weiters wirke sich der Bau von Wasserkraftwerken auch dämpfend auf
die Produktionskosten und Preise aus, weil der Strom aus Wasserkraft
billiger als jener aus kalorischen Kraftwerken sei. (Forts.) ml/hh

 

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