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10.08.1983 / Meldungs-Nr.: AHI0186 / Ressort: Innenpolitik (II) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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APA 153-ID Diskussion um Donaukraftwerk Hainburg 1 Utl.: Bauindustrie: Kraftwerksbau Hainburg nicht verzögern = =

 
APA 153-ID
Diskussion um Donaukraftwerk Hainburg 1
Utl.: Bauindustrie: Kraftwerksbau Hainburg nicht verzögern =
GRAZ, 10.8. (apa) - Der Bau des Kraftwerks Hainburg und anderer
Kraftwerksprojekte dürfe aus beschäftigungs- und energiepolitischen
Gründen nicht weiter verzögert werden. Das forderte die Vereinigung
industrieller Bauunternehmungen Österreichs (ViBÖ) heute, Mittwoch,
auf einer Pressekonferenz in Graz. Insgesamt würden durch die Kraftwerksdiskussionen
fast 30 Milliarden Schilling für die Bauwirtschaft
blockiert. ++++
Die ViBÖ sieht das heurige Jahr für die Bauwirtschaft zwar
wesentlich günstieger als das "Katastrophenjahr 1982". Vor allem
der Straßenbau habe neue Impulse erhalten. Dennoch lag nach der
neuesten Statistik der Bauindustrie die Zahl der arbeitslosen Bauarbeiter
im Juli mit 8.774 um 27,2 Prozent über dem Stand des Vorjahres.
Die insgesamt rund 9.000 arbeitslosen Bauarbeiter mitten in
der Hochsaison zeigen nach Ansicht der ViBÖ, daß die Gefahr der
Sockelarbeitslosigkeit anhalte. "Angesichts des tatsächlich vorhandenen
hohen Baubedarfs ist eine solche Sockelarbeitslosigkeit kein
notwendiges oder gar zwingendes Übel", meinte dazu ViBö-Geschäftsführer
Dr. Viktor Vodnyansky.
Vodnyansky befürchtet auch, daß die mögliche Streichung der
30-Schilling-Wohnbeihilfe nicht, wie ursprünglich geplant, den
Wohnbau zugute kommen werde, sondern für die allgemeine
Budgetsanierung verwendet werden soll. Damit ginge der ohnehin
maroden Wohnbauwirtschaft jährlich eine Milliarde Schilling (mit
dazugehörigen Fremdmitteln gerechnet wären es drei Milliarden)
verloren, mit der sie gerechnet habe. (Forts. mögl.) wh

 

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