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11.08.1983 / Meldungs-Nr.: AHI0176 / Ressort: Innenpolitik (II) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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APA 103-ID Und wieder das Thema Hainburg 1 Utl.: DOKW beschloß Untersuchung über Kraftwerksgegner = =

 
APA 103-ID
Und wieder das Thema Hainburg 1
Utl.: DOKW beschloß Untersuchung über Kraftwerksgegner =
WIEN, 11.8. (apa) - Der Vorstand der österreichischen Donaukraftwerke
AG (DOKW) gab heute, Donnerstag, der apa bekannt, daß die
Kraftwerksgesellschaft ab sofort das Wiener Büro Dr. Steinhauser
beauftragt hat, "die Zusammenhänge und Hintergründe der Gruppeninitiativen
gegen das Kraftwerksprojekt Hainburg zu erheben und auf
Basis dieser Untersuchungen entsprechende informative Aktivitäten zu
setzen". Konkret geht es dem DOKW-Vorstand um das Aufzeigen der
Diskrepanz zwischen diskutierbaren und lösbaren Auflagen des Umweltschutzes
einerseits und dem Versuch, völlig anders gelagerte
Gruppen- und Einzelinteressen durchzusetzen, andererseits. Auch im
Interesse der ehrlich engagierten Umweltschützer sollten die
Bemühungen um Harmonisierung von Ökologie und Ökonomie nicht mißbraucht
und diffamiert werden.++++
Nach Ansicht des DOKW-Vorstandes werden verschiedentlich sachliche
Informationen auf Betreiben der Kraftwerksgegner entstellt
wiedergegeben. Von einzelnen Gegnern des Kraftwerkes gebe es auch
nicht gerechtfertigte Parteienstellung und willkürliche Protestkampagnen.
Zwtl.: Hintermayer für interdisziplinäres Expertenteam
Als Sofortmaßnahme forderte der Freiheitliche Abg.Sepp Hintermayer
im Pressedienst seiner Partei die Bestellung eines interdisziplinären
Expertenteams unter Beiziehung des Sonderbeauftragten für
Umweltfragen in Niederösterreich, Dipl. Ing. Dr. Lutz, als Hilfestellung
für die Entscheidungsträger. Bevor mit dem Bau von Hainburg
begonnen wird, sollte nach Ansicht Hintermayers nicht nur die
energiepolitische Notwendigkeit geprüft werden. Es wären vorher der
Ausbau der Hauptkläranlage Wien auf vollbiologiische Reinigung und
der EBS auf volle Schlammübernahmekapazität ebenso notwendig wie
eine Untersuchung der Fluß-Sedimente und der Grundwasserverhältnisse
sowie eine Umweltverträglichkeitsprüfung. Probleme der
Arbeitsplatzsicherung müsse man auch anders als durch einen Kraftwerksbau
lösen können.(Forts.mögl.)sa/kg

 

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