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28.04.1983 / Meldungs-Nr.: AHI0181 / Ressort: Innenpolitik (II) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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APA 101-WI/ID DOKW: Untersuchungen sprechen für Standort Hainburg Utl.: Erstmals über 10 Mrd. kWh Strom erzeugt = =

 
APA 101-WI/ID
DOKW: Untersuchungen sprechen für Standort Hainburg
Utl.: Erstmals über 10 Mrd. kWh Strom erzeugt =
WIEN, 28.4. (apa) - Umfangreiche geologische und hydrologische
Untersuchungen haben ergeben, daß der Kraftwerksstandort Hainburg,
gegen den bekanntlich die Umweltschützer Sturm gelaufen sind, der
günstigste für die Errichtung des geplanten Donaukraftwerkes ist.
Dies erklärte der technische Vorstandsdirektor der DOKW Dipl.Ing.
Josef Kobilka in der Bilanzpressekonferenz am Donnerstag. ++++
Durch ihn werde das Bad Deutsch-Altenburg mit seinen Heilquellen
nicht beeinträchtigt, der Grundwasserspiegel im Marchfeld geschont,
der Auwald durch gegenüber den Varianten Petronell und Stopfenreuth
in geringerem Ausmaß erforderliche Aushubarbeiten weniger in
Mitleidenschaft gezogen und die Leistung des Kraftwerks erhöht,
führte Kobilka aus. Die DOKW wird nun diie gesamten Unterlagen der
WasserrechtsbEhörde zur Prüfung vorlegen und erwartet eine
Baugenehmigung. Der Baubeginn 1984 und die Inbetriebnahme 1987
scheint Kobilka nicht gefährdet. Derzeit baut die DOKW das achte
Donaukraftwerk in Greifenstein, das mit einem Kostenaufwand von
8,2 Mrd. S errichtet wird und 1984 den ersten Strom liefern soll.
1982 erzeugte die DOKW erstmals mehr als 10 Mrd. kWh. Durch die
gegenüber einem Regeljahr überdurchschnittlich gute Wasserführung
war die Mehrproduktion 7,9 Prozent, was zu einer Einsparung von rund
600 Mill. S an Devisen führte. Dieser Wert entspricht jener Menge an
Heizöl schwer, die ansonsten importiert hätte werden müssen. 1982
wurde das Kraftwerk Melk in Betrieb genommen.
Das Bilanzvolumen der DOKW erhöhte sich um 4,8 auf 30,9 Mrd. S.
Der Bruttogewinn war, wie der für Finanzen zuständige Vorstandsdirektor
Dr. Alois Wiesinger erklärtte, mit 253,2 Mill. S gegeben.
Die Investitionsbegünstigungen wurden voll ausgenützt. Vorhandene
Verlustvorträge führten dazu, daß das Jahresergebnis um gewinnabhängige
Steuern ungekürzt blieb.
1982 investierte die DOKW 3,5 Mrd. S, die vor allem für den Bau
von Melk und Greifenstein aufgewendet wurden. Für 1983 sind Investitionen
von 3,4 Mrd. S vorgesehen. Die Fremdmittelaufnahme ist mit
3,6 Mrd. S veranschlagt, wovon 2,5 Mrd. S bereits realisiert wurden.
1,1 Mrd. S sollen auf dem inländischen Kapitalmarkt aufgebracht
werden. (Schluß) ha/my

 

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