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18.08.1976 / Meldungs-Nr.: AHI0153 / Ressort: Innenpolitik (II) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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i 181 - reichsbrücken-bericht ... 4 apa/18.8. bei jeder kontrolle ist, wie in dem kontrollamtsbericht festgehalten wird, "handwerkzeug zur ergänzung der visuellen prüfungen" =

 
i 181 - reichsbrücken-bericht ... 4 apa/18.8.
bei jeder kontrolle ist, wie in dem kontrollamtsbericht festgehalten wird,
"handwerkzeug zur ergänzung der visuellen prüfungen"
mitgeführt worden. das prüfungsergebnis sei jeweils sofort
in eine kartei eingetragen worden. dabei sei die formell seit 1976
vorgeschriebene "benotung" in der praxis - eben ohne besondere
vorschrift - schon seit 1972 erfolgt.
gegenüber dem kontrollamt hätten alle bediensteten, die mit
der reichsbrücke befasst waren, angegeben, dass die überprüfungen"
tatsächlich öfter als vorgeschrieben erfolgt wären.
sodann stellt der kontrollamtsbericht fest, dass vor drei
jahren, also 1973, meinungsverschiedenheiten zwischen den
verkehrsbetrieben, der ma 29 und der finanzverwaltung über die
finanzierungskosten der brückenkontrolle aufgetaucht seien.
es sei dabei um die frage gegangen, wer die kosten für eine
brückenkontrolle gemäss den strassenbahnvorschriften zu
tragen habe. jahre später, nämlich heuer, am 20. jänner,
sei die frage dann geklärt worden. die kosten hat demnach die
gemeinde wien zu tragen.
etwa einen monat vorher hatte die ma 29 in einem bericht an
den zuständigen stadtrat, also an stadtrat fritz hofmann, auf
den schlechten erhaltungszustand der reichsbrücke hingewiesen,
wird in dem kontrollamtsbericht festgestellt. deshalb seien für
die jahre 1976 und 1979 generalinstandssetzungsarbeiten vorgeschlagen
worden. "als voraussetzung wurde eine hauptuntersuchung
durch eine stahlbaufirma angesehen", heisst es in dem bericht.
die letzte vergleichbare überprüfung war im jahre 1952, vor
24 jahren also, nach der behebung der kriegsschäden durchgeführt
worden. die ma 29 hat auch betont, dass die gehwegbereiche der
reichsbrücke gesperrt werden müssten, sollte mit den instandssetzungsarbeiten
in diesem jahr nicht begonnen werden.
dann heisst es in dem kontrollamtsbericht weiter: der in frage
stehende zustandsbericht sei "nach einem am original angebrachten
aktenvermerk nicht dem zuständigen stadtrat vorgelegt
worden". in der folge seien nach den aussagen von obersenatsrat
dipl.ing. gassner entschieden worden, dass eine hauptuntersuchung
"eingeschränkten umfanges" durch einen ziviltechniker vorgenommen
werden solle, allerdings solchen umfanges, dass ein
"hinreichendes urteil über den zustand der brücke erwartet
werden kann". (forts.)lei

 

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