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23.06.1977 / Meldungs-Nr.: AHI0200 / Ressort: Innenpolitik (II) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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i 290 - neue reichsbrücke wird betonbrücke 2 apa-23-6- utl.: antrag des bürgermeisters einstimmig genehmigt der antrag des bürgermeisters und landeshauptmanns leopold =

 
i 290 - neue reichsbrücke wird betonbrücke 2 apa-23-6-
utl.: antrag des bürgermeisters einstimmig genehmigt
der antrag des bürgermeisters und landeshauptmanns leopold
gratz, dem bautenministerium die durchführung des projekts eins,
das heisst die betonbrücke, zu empfehlen, wurde von der
planungskommission einstimmig genehmigt. der weitere vorgang
ist nun der, dass das projekt noch einmal überarbeitet wird,
wofür etwa acht wochen veranschlagt werden und dann beim
buatenministerium eingereicht wird. für das genehmigungsverfahren
durch das ministerium rechnet man mit vier bis sechs
wochen.
der vorsitzende der reichsbrücken-jury, architekt ing.
herbert müller-hartburg, erklärte in der pressekonferenz,
in der gratz die entscheidung zugunsten der betonbrücke
bekanntgab, angesichts der grossen zahl von juroren, nämlich
dreizehn, und der tatsache, dass nicht weniger als 31 projekte
eingereicht wurden, sei es geradezu ein wunder, dass die jury
sich für das billigste entschied, obwohl bei den
überlegungen der jury über die kosten am wenigsten gesprochen
wurde.
die jury hat abgesehen davon, dass sie das projekt der betonbrücke
an die erste stelle reihte, auch einige allgemeine
empfehlungen ausgearbeitet, in denen es u.a. heisst: die neue
brücke sollte auf jeden fall als zweigeschossiges bauwerk ausgeführt
werden, weil u-bahn, autoverkehr und gussgänger in
einer ebene ein zu breites bauwerk erfordern würden, das auch
gestalterisch schwer zu bewältigen wäre. die zweigeschossige
ausführung sei in verschiedener hinsicht vorteilhaft, weil
sie zur kleinsten brückenbreite, zu freier sicht von der oberen
fahrbahn und zu niedirgeren kosten führe und sich auch städtebaulich
gut einordne.(forts.)kg

 

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