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20.05.1984 / Meldungs-Nr.: AHI0233 / Ressort: Sport (SI) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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APA 153-SP Motor: Sieg für Niki Lauda in Dijon 1 =++++ Utl: 21. Grand Prix-Erfolg des Österreichers =

 
APA 153-SP
Motor: Sieg für Niki Lauda in Dijon 1 =++++
Utl: 21. Grand Prix-Erfolg des Österreichers
Dijon, 20.5. (apa) "Heute gewinne ich". Niki Lauda hatte es vor
dem Grand Prix von Frankreich am Sonntag in Dijon prophezeit und der
Österreicher hielt sein Versprechen. Mit seinem 21. Erfolg in einem
Großen Preis und seinem zweiten in dieser Saison nach Kyalami schob
sich der Ex-Champion in der WM-Wertung hinter seinem Teamkollegen
Alain Prost auf den zweiten Rang vor. 24 Punkte hat der Franzose,
der Sonntag nur Siebenter wurde, auf seinem Konto, Niki hält bei 18.
Im fünften WM-Lauf der Saison gab es den vierten Sieg für McLaren-Porsche.
Prost hatte in Rio und Imola, Lauda in Kylami und Dijon
gewonnen. Nur beim GP von Belgien in Zolder hatte der Italiener
Michele Alboreto für ein Ferrari-Zwischenspiel gesorgt.
War diesmal auch Prost, der zweimal an die Box mußte und dort 41
Sekunden bzw. über eine Minute verlor, nicht gerade vom Rennglück
verfolgt, so so soll das Lauda's Leistung nicht schmälern. Er fuhr
ein beherztes, souveränes, großartiges Rennen. Er startete nur aus
neunter Position, lag nach der ersten Runde sogar auf Rang zehn.
Doch dann ging es stetig bergauf. Schon nach wenigen Runden war er
Siebenter, bremste einen nach dem anderen aus (Piquet, Warwick,
Mansell), fuhr sich immer weiter nach vorn. Als Prost in der 28.
Runde zum Reifenwechsel an der Box auftauchte, war Lauda hinter dem
vom Start weg führende Trainingsschnellsten Patrick Tambay sogar
Zweiter. Und in der 41. Runde nützte der Ex-Weltmeister einen Fehler
des immer nervöser werdenden Renault-Piloten zum Vorstoß auf den
ersten Rang. Lauda lag erstmals seit dem GP von Südafrika wieder auf
Rang eins.
Fünf Runden später ließ Tambay seine Reifen wechseln, Lauda lag
über 30 Sekunden voran. In der 54. Runde war auch der Österreicher
zum Reifenwechsel an der Box. Nach 17,7 Sekunden nahm er die Verfolgung
des inzwischen wieder in Führung gegangenen Tambay auf. Der
Österreicher machte den Rückstand scheinbar spielend wett, bremste
in der 63. Runde den Franzosen zum zweitenmal aus und gab das Rennen
nicht mehr aus der Hand. Sein Vorsprung im Ziel auf Tambay betrug
mehr als sieben Sekunden.
Nigel Mansell, Rene Arnoux, Flio de Angells und Keke Rosberg
folgten schon mit deutlichem Rückstand. Prost, der in der 58. Runde
abermals an die Box mußte, ging als Siebenter leer aus.
(MM) (Fortsetzung)

 

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