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25.05.1975 / Meldungs-Nr.: AHI0140 / Ressort: Sport (SI) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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s 108 - lauda gewann gp von belgien und ist wm-leader 1 zolder (belgien), 25.5. (apa) - niki lauda setzte am sonntag- nachmittag in der formel 1-automobilweltmeisterschaft 1975 seinen =

 
s 108 - lauda gewann gp von belgien und ist wm-leader 1
zolder (belgien), 25.5. (apa) - niki lauda setzte am sonntag-
nachmittag in der formel 1-automobilweltmeisterschaft 1975 seinen
zweiten meilenstein. vierzehn tage nach dem grossen sieg von
monaco gewann der österreichische ferrari-pilot in zolder den
"grossen preis von belgien" und übernahm damit erstmals
die führung in der wm. lauda überrundete im finish sogar
seinen grössten rivalen, den bisher die weltmeisterschaftswertung
anführenden titelverteidiger emerson fittipaldi, der ohne weiteren
punkt blieb.
bis zur sechsten runde war dieses vor rund 70.000 zuschauern,
darunter "rad-könig" eddy merckx, ausgetragene rennen ein ein-
ziger thriller, dann eine einzige triumphfahrt.... bis zur sechsten
runde war der österreicher in einen haarstreubenden führungs-
kampf mit pace und brambilla verwickelt, übernahm dann die
spitze, löste sich, trotz der verzweifelten versuche seines
südafrikanischen verfolgers jody scheckter, das tempo mitzu-
gehen, und fuhr dann als strahlender dominator dem ziel entgegen.
souverän, meisterhaft wie in monaco, beherrschte lauda wagen,
strecke und gegner, kontrollierte den abstand zu scheckter,
den er im finish nie mehr näher als auf neun, zehn sekunden
heranliess, praktisch nach belieben und etablierte sich nach
sechs von fünfzehn läufen als weltmeisterschaftsfavorit nummer
eins.
dass dieses rennen nicht zu einem ferrari-doppelerfolg wurde,
daran trug wahrscheinlich das pech des lauda-stallgefährten clay
regazzoni die schuld. der tessiner lag auf platz drei, als er
in der 17. runde mit reifenschaden an die box musste und das
rennen erst wieder als zehnter aufnehmen konnte. nach meister-
hafter fahrt landete er schliesslich noch auf platz fünf hinter
lauda, scheckter, reutemann und depailler und vor tom pryce, der
nach monaco seinen zweiten wm-punkt eroberte. (forts.)+i/lus

 

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