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13.03.1982 / Meldungs-Nr.: AHI0183 / Ressort: Wirtschaft (WI) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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APA 131-ID GESPERRT bis 18.00 Uhr Gemeinsame österreichisch libysche Erklärung aus Anlaß des Besuches =

 
APA 131-ID
GESPERRT bis 18.00 Uhr
Gemeinsame österreichisch libysche Erklärung aus Anlaß des Besuches
von Oberst Gaddafi in Österreich: l++++=
WIEN, 13.3. - Auf Einladung des Bundeskanzlers der Republik
Österreich, Dr.Bruno Kreisky, stattete der Führer der Großen
Al-Fatah-Revolution der Sozialistischen Libyschen Arabischen Volks-
Dschamahirija, Oberst Muammar Al-Gaddafi, Österreich in der Zeit von
10. - 13.März 1982 einen offiziellen Besuch ab.
Oberst Gaddafi führte im Verlaufe seines Besuches ausführliche
Gespräche mit Bundeskanzler Dr.Kreisky und stattete dem Präsidenten
des Nationalrates, Anton Benya, sowie dem Bürgermeister von Wien,
Leopold Gratz, Besuche ab, welche zur Vertiefung der bestehenden
Beziehungen zwischen beiden Staaten beigetragen haben.
Im Rahmen des Besuches fand die diesjährige Jahrestagung der
Gemischten österreichisch-Libyschen Kommission für wirtschaftliche
Kooperation statt, bei der die Entwicklung des Warenaustausches, die
Durchführung der zwischen den beiden Staaten bzw. Unternehmungen
vereinbarten Projekte sowie die Möglichkeit der Ausweitung der
beiderseitigen Wirtschaftsbeziehungen erörtert wurden.
Der Sekretär für auswärtige Beziehungen der Sozialistischen
Libyschen Arabischen Volks-Dschamahirija, Abdel Ati Ibrahim
AL-OBEIDI, hatte mit dem Bundesminlstter für auswärtige
Angelegenheiten, Dr. Willibald Pahr, einen ausführlichen
Gedankenaustausch, der neben einer Erörterung bilateraler Fragen vor
allem aktuellen Problemen der derzeitigen internationalen Lage sowie
deren weiterer Entwicklung gewidmet war.
In den Gesprächen zwischen Oberst Gaddafi und Bundeskanzler Dr.
Kreiksy, die in freundschaftlicher und offener Atmosphäre stattfanden,
standen die beiderseitigen Auffassungen zum Nahoostkonflikt
und insbesondere dessen Kernproblem, die palästinensische Frage,
sowie Aspekte einer friedlichen, gerechten und dauerhaften Lösung
dieser Fragen im Mittelpunkt. Beide Seiten teilten die Auffassung,
daß eine solche Lösung des Nahostkonfliktes unter Teilnahme der PLO
als legitimer Vertreterin des palästinensischen Volkes auch im
Schoße der Vereinten Nationen gesucht werden soll.
Darüberhinaus betrafen die Gespräche die Beziehungen zwischen Ost
und West, Fragen der Abrüstung und der Entspannung, den Nord-Süd-
Dialog, Namibia und die Lage im südlichen Afrika.
Die Gesprächspartner stimmten darüber überein, daß der Bewegung
der blockfreien Staaten eine besonders positive Rolle bei der
Erhaltung des Weltfriedens zukommt. (Forts.) fi
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