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11.06.1964 / Meldungs-Nr.: AHI0135 / Ressort: Innenpolitik (II) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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i 135 rundfunkproblem 1 (piffl 1) wien, 1l.6. (apa) unterrichtsminister dr. piffl =

 
i 135
rundfunkproblem 1 (piffl 1)
wien, 1l.6. (apa) unterrichtsminister dr. piffl
traf heute im övp pressedienst folgende klarstellungen
und feststellungen zum rundfunkproblem:
"es ist verständlich, dass sich die gesamte österreichische
öffentlichkeit mit der rundfunkfrage beschäftigt, gibt es
doch mehr als zweieinhalb millionen hörfunk- und fernsehteilnehmer.
vergessen wir aber nicht, dass eine grosse partei
wie die österreichische volkspartei zwei millionen wähler
hat, die ebenfalls fast zur gänze "kunden" des hörfunks
und fernsehens sind. wir sind daher schon aus diesem grunde,
weil wir uns unseren wählern verpflichtet fühlen, an einer
lösung der offenen fragen interessiert.
es ist unbestritten, dass die hörfunk- und fernsehteilnehmer
berechtigte wünsche haben. klarstellen möchte
ich, dass zwischen diesen wünschen und den auffassungen
der mitarbeiter des rundfunks kein gegensatz besteht. ich
glaube vielmehr, dass sowohl die mitarbeiter als auch die
teilnehmer des rundfunks nichts anderes wollen, als dass man
den rundfunk sachlich arbeiten lässt. unsere aufgabe ist
es, die voraussetzungen für eine solche sachliche arbeit
dort, wo sie noch nicht gegeben sind, zu schaffen.
noch eine klarstellung erscheint mir wichtig: es ist sicherlich
im rundfunk nicht alles so wie es sein soll. es wäre
aber sicherlich auch falsch, zu behaupten, dass alles im
und am derzeitigen hörfunk und beim fernsehen schlecht sei.
die hände in den schoss zu legen wäre deshalb ebenso falsch
wie das kind mit dem bade auszuschütten. richtig erscheint
es mir vielmehr, das gute zu erhalten und dort, wo verbesserungen
notwendig sind, die voraussetzungen dafür zu schaffen, dass
es auch tatsächlich besser wird. (forts.) ce 1609+

 

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