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06.02.1966 / Meldungs-Nr.: AHI0022 / Ressort: Aussenpolitik (AA) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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a 55 - castro bezichtigt china der illegalen propaganda havanna, 6.2.(reuter) ministerpräsident fidel castro beschuldigte heute china des versuches der unterwanderung der kubanischen =

 
a 55 - castro bezichtigt china der illegalen propaganda
havanna, 6.2.(reuter) ministerpräsident fidel castro beschuldigte
heute china des versuches der unterwanderung der kubanischen
streitkräfte durch anti-russische literatur und auch
durch direkte kontakte.
in dem schärfsten angriff, den castro jemals gegen peking
gerichtet hat wirft er den chinesen vor, sich der erpressung, entstellung,
sowie zersetzender und aggressiver methoden zu bedienen.
castros angriffsrede war in einer schriftlichen erwiderung
auf die jüngsten chinesischen erklärungen über die kürzung
der reislieferungen an kuba enthalten, die heute in havanna veröffentlicht
wurde.
der kubanische ministerpräsident beschuldigt peking aus
rein politischen erwägungen zu brutalen wirtschaftlichen repressalien
zu greifen und sich der amerikanischen blockade gegen kuba
anzuschliessen. castro erklärte die wahren gründe für die kürzung
der chinesischen reislieferungen seien nicht wirtschaftlicher
natur, wie peking es behauptet hatte, sondern hingen mit kubas
weigerung im zusammenhang, die verbreitung von chinesischem propagandamaterial
zu gestatten, das auf eine vertiefung der kluft zwischen
sozialistischen staaten gerichtet sei.
die methoden die die chinesen in havanna anwendeten, wollten,
seien haargenau die gleichen wie jene der amerikanischen botschaft,
als diese kuba ihren willen aufzwingen wollte.
vertreter der chinesischen reglerung hätten systematisch propagandamaterial
in der kubanischen armee und auch unter den angehörigen
der öffentlichen verwaltung verbreitet.(schluss)+bi

 
zum Dossier Kubakrise

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