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05.07.1971 / Meldungs-Nr.: AHI0269 / Ressort: Wirtschaft (WI) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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w 165 - integrationsfragen 1 drei minister zu integrationsfragen wien, 5.7. (apa) - über integrationsfragen äusserten sich am =

 
w 165 - integrationsfragen 1
drei minister zu integrationsfragen
wien, 5.7. (apa) - über integrationsfragen äusserten sich am
montag die minister kirchschläger, staribacher und weihs in einem
gespräch mit wirtschaftsjournalisten. in seinen einleitenden
worten wies dr. staribacher darauf hin, dass die gegenwärtige
bundesregierung zwar im wesentlichen in diesem fragen die politik der
früheren bundesregierung fortsetzt, jedoch andere nuancierungen
und methoden der aussenpolitik gegen seien. dies komme vor
allem darin zum ausdruck, dassmit erfolg gemeinsame wege mit den
anderen europäischen neutralen gesucht wurden und weiterhin engster
kontakt mit diesen ländern gehalten werde.
minister kirchschläger wies auf die österreichische
präsentation vom november vorigen jahres hin, in derder ausbau der
zölle auf null bei einer selbständigen handelspolitik österreichs
gegenüber drittländern als standpunkt österreichs dargetan wurde.
damit seien die wesentlichen charakteristika der freihandelszone
umrissen worden. österreich könne sich mit überzeugung zu einer
solchen lösung bekennen, da nach der eigenen, sehr strengen
prüfung damit sowohl der staatsvertrag wie auch die neutralität
voll beachtet weden. in diesem zusammenhang meinte der minister,
dass schliesslich österreich seit 10 jahren in der freihandelszone
der efta sei und davon sehr positive erfahrungen gewonnenen hätte.
wenn österreich das ergebnis der verhandlungen über die freihandelszone
mit der ewg als staatsvertrags- und neutralitätskonform
beurteilen werde, dann werde es auch zum abschluss kommen -
unabhängig von gegenmeinungen, mögen sie aus den usa oder aus der
sowjetunion kommen. diese haltung entspreche den erfordernissen
einer wirklichen unabhängigkeit, die letzten endes auch voraussetzung
der neutralität sei. es ergebe sich daher, dass die
freihandelszone vom aussenpolitischen standpunkt eine nahezu ideale
lösung sein würde. freilich müsse darauf geachtet werden, dass
der entsprechende vertrag in sich ausgewogen sein müsse.(forts.)nt

 

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