Dossiers aus  Innenpolitik  Aussenpolitik  Wirtschaft  Sport  Chronik&Kultur  Kurioses  Alle Dossiers Suche
28.09.1970 / Meldungs-Nr.: AHI0245 / Ressort: Wirtschaft (WI) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

 Druckversion    Original-Meldung

w 100 ? italien für vertrag österreichs mit ewg 1 wien, 28.9. (apa) - seit dezember 1969 habe sich die haltung italiens hinsichtlich der verhandlungen österreichs mit der ewg =

 
w 100 ? italien für vertrag österreichs mit ewg 1
wien, 28.9. (apa) - seit dezember 1969 habe sich die haltung
italiens hinsichtlich der verhandlungen österreichs mit der ewg
grundlegend gewandelt, so dass rom jetzt die bemühungen wiens um
ein arrangement mit dem gemeinsamen markt voll unterstütze,
erklärte der präsident der wiener handelskammer albin förster
in einem pressegespräch, das im zusammenhang mit der round-table-konferenz
stattfand, die heute in wien von der italienischen
handelskammer für österreich und der österreichisch-italienischen
handelskammer in mailand in zusammenarbeit mit der
bundeshandelskammer und der wiener kammer abgehalten wird.
der leiter der italienischen delegation giuliano magnoni,
der auch der vorsitzende des mailänder instituts ist, habe in
seinem einleitungsreferat berichtet, dass italien für eine
präferenzvertrag österreichs mit der ewg eintrete, der zunächst
eine senkung der zölle um 30 prozent der jetzigen sätze vorsehen
sollte. dies sollte aber nur eine erste phase sein, der dann
in einigen jahren als zweite etappe eine weitere senkung der
zölle folgen könnte. magnoni selbst erklärte in dem pressegespräch,
schon bei der brüsseler sitzung vom juli d.j. habe
italien eine entsprechende initiative ergriffen, und bei der
nächsten sitzung, die im november stattfinden dürfte, würde
diese initiative zweifellos weiter verfolgt werden.
über die konferenz sagte förster, dass eine solche
"tavola rotonda" jetzt zum zweiten mal in wien abgehalten
wird. es gehe dabei hauptsächlich darum, die kontakte zwischen
den italienischen und den österreichischn wirtschaftstreibenden
zu vertiefen und den ausbau der wirtschaftlichen beziehungen
zu fördern. diesen gedanken des direkten kontakts hatte auch
magnoni in seiner begrüssungsansprache in den vordergrund gestellt.
magnoni wies daruaf hin, dass österreich und italien
einander in wirtschaftlicher beziehung in verschiedener beziehung
ergänzen, so dass die voraussetzungen für eine langfristige
zusammenarbeit gegeben seien. magnoni wandte sich auch gegen
protektionistische massnahmen, die sich letzten endes nicht nur
gegen den konsumenten, sondern auch gegen die unternehmer wenden,
die geschützt werden sollen. schliesslich unterstrich magnoni die
bedeutung österreichs beim ausbau der wirtschaftlichen beziehungen
zu den oststaaten. (forts)dr

 

Dieser Volltext stellt technisch bedingt nicht den Anspruch auf ein exaktes Abbild der Originalmeldung. Der Grund für die mitunter geringe Qualität ist das Alter des Papiers sowie die damals verwendete Kopiertechnik.

Zur Anzeige der Original-Meldung im PDF-Format benötigen sie Adobe Acrobat Reader.

28.09.1970 / Meldungs-Nr.: AHI0245 / Ressort: Wirtschaft (WI) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      
© APA - Austria Presse Agentur / Laimgrubengasse 10, 1060 Wien
25.11.1981: Kardinal Ratzinger wird Präfekt der Gaubenskongregation » 26.11.1985: Gesamter VOEST-Vorstand zurückgetreten » 27.11.1971: Eröffnung der Fußgängerzone in der Wiener Innenstadt »