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02.06.1961 / Meldungs-Nr.: AHI0139 / Ressort: Sonderdienste (SD) Seite $page.NUMBER / $page.COUNT      

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kc 59 gipfelkommentar 2 (reuter) 2. deutschland und berlin: die kommunistischen =

 
kc 59
gipfelkommentar 2 (reuter)
2. deutschland und berlin: die kommunistischen
staaten haben wiederholt erklärt, dass sie einen friedensvertrag
mit ostdeutschland unterzeichnen werden, wodurch die rechte
der westlichen alliierten auf einen zugang nach west-berlin
erlöschen würden, schreibt der reuter korrespondent
earle weiter. der ostdeutsche staatschef walter ulbricht
betonte kürzlich in einem interview, der westen würde in
seinem militärverkehr nach west-berlin nicht behindert
werden. die westmächte müssten bloss neue abkommen mit ost-deutschland
durch verhandlugen treffen, um die auf abkommen
mit den russen beruhenden alten rechte zu ersetzen. die westmächte
pochen jedoch auf ihre bestehenden rechte bezüglich
berlin und lehnen es ab , abkommen mit ostdeutschland , das sie
nicht anerkennen , auszuhandeln. kennedy wird voraussichtlich
klarmachen, dass die haltung des westens unverändert ist.
3. atomtestverbot : die beiden staatsmänner
könnten möglicherweise prinzipiell einige der letzten
hindernisse bezüglich eines internationalen abkommens über ein
atomtestverbot beseitigen. einer der noch umstrittenen hauptpunkte
der seit zweieinhalb jahren andauernden genfer verhandlungen
betrifft die zahl der inspektionen, die gegenseitig auf dem
territorium des verhandlundpartners pro jahr durchgeführt werden
sollen. die russen sprechen sich für nicht mehr als drei jährliche
inspektionen aus , während der westen bisher für zwanzig
eintrat. der westen hat allerdings in genf kürzlich einen
kompromissvorschlag unterbreitet , der die zahl der inspektionen
auf zwölf reduzieren würde. eine weitere meinungsverschiedenheit
betrifft die sowjetischen forderungen, wonach die kontrollorganisation
einem dreier-direktorium unterstehen solle. (forts.)
zl+2009+

 

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